mobile logo

Über uns

Ursprung der Bollschweiler Teufel

Die Legende sagt, dass in den rauen Winternächten früherer Zeiten, das Vieh in den Ställen der Bollschweiler Bauern aus unerklärlichen Gründen reihenweise verschwunden ist und nicht mehr auffindbar war. Hierbei vermutete man, dass es nicht mit rechten Dingen zuginge und der Teufel seine Hand im Spiel hätte. Seine Heimat oder besser gesagt seine Unterkunft soll sich beim Ölberg, der so genannten *Teufelsküche befinden.

Wie man auch vermutet hat wurden auch immer wieder Knochen von Tieren und manchmal auch von Menschen ähnliche Knochen gefunden. Man beschreibt Ihn als düstere Gestalt mit funkelnden Augen, zwei Hörner und einem mit Flammen überzogenen Körper. Sogar vermutet man auch, dass er einen Klumpfuss hat, ein Fuß der mit dunklen Haaren und einem Pferdefuss behangen ist. Lange ausgefranste Haare und Glöckchen, damit der Schmerz etwas versüßt wird.

Glaubt mir, wenn Ihr auch einmal in Bollschweil seid und abends einen Blick an den Ölberg wagt, dann werdet Ihr ein Leuchten und ein Lachen einer unheimlichen Gestalt hören.

Wir selbst, die Bollschweiler Teufel verkörpern seine Gestalt und immer dann wenn die Fasnacht beginnt sind wir sein Boten des Bösen.

*Teufelsküche

Bei der Teufelsküche handelt es sich um mehrere kleine Höhlen, die sich in einer Kalksteinformation am Oelberg über Gütighofen bei Ehrenkirchen befinden.Die Höhlen sind teils natürlich, teils von Menschenhand geschaffen. Die Haupthöhle befindet sich in etwa 10 Meter Höhe an einer Steilwand. Direkt daneben findet man auch noch Mauerreste der Burg Hauenfels.In den schutzbietenden Höhlen lebten in der Steinzeit vor ca. 35.000 Jahren Rentierjäger, die von dort aus die Ebene beobachten konnten.